Welche Ursachen liegen der Peyronie-Krankheit zugrunde ?

Wie schon erwähnt, ist die Peyronie-Krankheit charakterisiert durch Auftreten von fibrösen Plaques im erektilen Gewebe, die zu Beginn wie eine Entzündung sind und sich später verhärten.
Nach einer gewissen Zeit verkalken diese Plaques und werden als Penisverkalkung bezeichnet.

Die Ursachen dieser Krankheit können sehr unterschiedlich sein und heutzutage wird intensiv geforscht um die hauptsächlichen Auslöser festzustellen.


  • Die Krankheit kann durch ein Mikrotrauma (z.B. durch einen zu heftigen Sexualakt), häufiges Dehnen oder eine, kleine Verletzungen verursachende übermässige Krümmung des Penis, ausgelöst werden.

  • Einige Männer haben einen höheren Risikofaktor : Diabetes, Tabakkonsum, Betablocker, rheumatische Arthritis, genetische Veranlagung oder die Dupuytren-Krankheit gehören zu den bekanntesten Risikofaktoren.

  • Schliesslich ist das Alter auch ein entscheidender Faktor bei der Peyronie-Krankheit, denn obwohl sie in jedem Alter auftreten kann,  wird sie häufiger bei über 50-jährigen Männern diagnostiziert.

 

Die Peyronie-Krankheit bei der die Krümmung des Penis im allgemeinen mit erektiler Dysfunktion unterschiedlicher Provenienz einhergeht :

  • Mechanisch : der Elastizitätsschwund des Gewebes und die Vaskularisierung der fibrösen Stellen haben einen negativen Einfluss auf das System, das das Blut bei der Erektion im Penis zurückhält.
  • Sensorisch und psychologisch : der Schmerz beim Verkehr und die Krümmung des Glieds verursachen einen Verlust der Libido und können zu Komplexen beim Mann führen. Das Sexualleben des Paares kann sehr darunter leiden.