Welche Therapien existieren für die Peyronie-Krankheit ?

Mechanische Behandlungsmethoden

  • Penisexpander
    Dies ist ein externes, nicht-invasives Utensil der neuesten Generation, durch das der Penis auf natürliche Weise vergrössert oder seine Krümmung verändert werden soll. Es basiert auf dem Prinzip der Zugkraft, durch die das Wachstum der Schwellkörper und des restlichen Penisgewebes angeregt wird : Durch Cytogenese vermehren sich die Zellen im Innern des Penis. So kann die verminderte Vaskularisation der fibrösen Stellen teilweise oder vollständig behoben werden.
    Klicken Sie hier für Ihren Penisexpander.

  • Vakuumpumpe
    Die Vakkumpumpe fördert die Anreicherung des erektilen Gewebes mit Sauerstoff und ist eine wirksame Hilfe bei der penilen Rehabilitation.
    Im Falle einer leichten Peyronie-Krankheit kann sie zum Ausgleich der Krümmung eingesetzt werden.
    Klicken Sie hier für die Vakuumpumpe.

Ein sorgfältiger und gewissenhafter Einsatz von mechanischen Behandlungsmethoden kann zu sichtbaren und dauerhaften Ergebnissen führen.

Die niedrig-intensive extrakorporelle Stosswellentherapie Restoris




Die Restoris von Renova vertriebene Methode Restoris ist eine niedrig-intensive extrakorporelle Stosswellentherapie.
Sie wird derzeit klinisch erprobt und erste Ergebnisse sind sehr positiv, besonders in Bezug auf eine sich anbahnende Peyronie-Krankheit, da eine Wachstumsstabilierung der Plaques und eine Schmerzverminderung zu beoachten sind.

Klicken Sie hier für Informationen über die Restoris-Therapie.

Die Behandlung hat den Vorteil, schmerzfrei, nicht-invasiv und nebenwirkungsfrei zu sein.

Medizinische Therapien

  • Vitamin E oder Tocopherol
    Das ist eine von Urologen breit eingesetzte Behandlungsmethode, denn sie wird gut vertragen, wenn auch die Ergebnisse nicht immer überzeugend sind.

  • Entzündungshemmer (Acetyl-L-Carnitin und Propionyl-L-Carnitin)
    Carnitin soll entzündungs- und oxydations-hemmende Eigenschaften besitzen.

  • Colchicin
    Hemmt das Wachstum der Entzündungszellen und der Fibroblasten und verringert die Aktivität der Collagenase.

  • Tamoxifen
    Tamoxifen, ein nicht-steroidales Antiöstrogen wirkt sich positiv auf die, bei der Immunregulation, Entzündungsvorgängen und Zellreparation eine wesentliche Rolle spielende TGF beta-1-Ausschüttung durch die Fibroblasten aus. Der grosse Nachteil von Tamoxifen ist eine Toxizität für die Leber und gravierende Nebenwirkungen.

Die hauptsächlichen Nachteile der oralen Therapien sind, dass sie auf lange Sicht nicht immer erfolgsversprechend sind und schwere Nebenwirkungen haben.

Lokale Behandlungsmethoden

Der Schadenbereich wird infiltriert, um auf Schmerz und Entzündung einzuwirken und, mittelfristig, auch auf die Krümmung.

  • Verapamil
    Als Calciumkanalblocker wirkt er auf den Stoffwechsel der Fibroblasten ein, indem er die Aktivität der Kollagenase hemmt und die Kollagen-Produktion verringert.

  • Interferon alpha-2A oder 2B

    Dieses zur Familie der Cytokine gehörende Molekül verändert den Stoffwechsel der Fibroblasten in vitro, kurbelt die Produktion von Kollagenase an und reguliert die Immunreaktion. Anscheinend hat es gegensätzliche Wirkungen.

  • Korticoide
    Vor kurzem hat eine nachträgliche Analyse die Unbedenklichkeit und den Nutzen von Kortikoid-Injektionen in der Anfangsphase der Schmerzen bestätigt.

  • Xiapex 
    Die meisten Patienten, die auf diese neue Behandlung zurückgegriffen haben, stellen fest, dass der Krümmungsgrad des Glieds bis zu 15 bis 20° nachgelassen hat. Für noch bessere Ergebnisse kann zusätzlich ein Penis-Expander eingesetzt werden.
  

Die Ergebnisse der lokalen Behandlungsmethoden sind je nach Patient und Pathologie zufallsbedingt.

Chirurgische Behandlungsmöglichkeiten



Sind von minimaler Bedeutung (weniger als 10% der betroffenen Männer) und nur indiziert bei der schweren Form, wenn der Geschlechtsverkehr erschwert oder unmöglich ist und andere Behandlungen (medikamentöser, lokaler oder mechanischer Art) sich als unwirksam erwiesen haben.
Am häufigsten ist der Eingriff, bei dem die Plaque eingeschnitten wird oder ein Penisimplantat eingesetzt wird, wenn auch andere Operationsarten existieren, die je nach Pathologie in Frage kommen könnten.
Nur der Arzt kann Sie aufgrund Ihrer Pathologie beraten, denn jeder Patient ist ein Einzelfall.

Der chirurgischer Eingriff ist irreversibel und sollte nur ins Auge gefasst werden, wenn keine der genannten Lösungen zum Erfolg geführt hat.