Durch chemische Produkte verursachte erektile Dysfunktion

 Medikamente

Erektionsstörungen können bei Einnahme bestimmter Medikamente zur Behandlung folgender Krankheiten auftreten :

  • Bluthochdruck
  • Hypercholesterinämie
  • Herzprobleme
  • Psychiatrische Erkrankungen
  • Depression (Neuroleptika, Antidepressiva, Anxiolytika)

Jedoch darf ein Medikament, das eventuell die Ursache der sexuellen Störung sein könnte, nicht abgesetzt werden. Im Arztgespräch muss die Notwendigkeit der Behandlung einer ernsten Erkrankung und das Verlangen nach einer  erfüllenden Sexualität abgewogen werden.

 Tabak, Alkohol, Droguen

  • Bluthochdruck und Arteriosklerose (Krankheit der Arterienwand), sowie undichte Venen (Unvermögen der Penisvenen das Blut zurückzuhalten) sind Pathologien, die sich durch Konsum von Tabak und vor allem dem darin enthaltenen Teer noch verschlimmern. Die meisten Raucher oder ehemalige  Raucher müssen dies zu ihrem Leidwesen erfahren.
  • Durch den Konsum von Alkohol und Drogen wird die die Erektion auslösende Gehirnfunktion beeinträchtigt. Alkohol lässt den Testosteronspiegel im Blut absinken. Testosteron ist ein für die sexuelle Erregung und die Erektion verantwortliches Hormon. Grosser Cannabiskonsum hat häufig sexuelle Pannen zur Folge.
Bei starken Rauchern oder Drogenabhängigen ist die erektile Dysfunktion das erste Anzeichen für eine Gefässkrankheit, die immer weiter fortschreitet.
Eine wesentliche, behandlungsunterstützte Präventivmassnahme besteht darin, diese Suchterkrankungen in den Griff zu bekommen.

 Der natürliche Alterungsprozess

Das Älterwerden beeinflusst die erektile Funktion. Beeinträchtigt sind :

  • Die sexuelle Motivation,
  • Die Erregbarkeit*,*die Eigenschaft des Nervensystems, Reize zu empfangen, zu übermitteln und zu analysieren und somit erregt zu werden,
  • Die Sensibilität des Penis, der mehr stimuliert werden muss um steif zu werden,
  • Die Steifheit der Erektionen,
  • Die Häufigkeit nächtlicher oder morgendlicher Erektionen,
  • Die Stärke und Volumen der Ejakulation,
  • Die Häufigkeit der sexuellen Aktivität,
  • Das Testosteron.